Janett Schmiedgen

Die 31jährige Sozialpädagogin lebt im Hechtviertel und engagiert sich in verschiedenen frauen- und gleichstellungspolitischen Initiativen.

Was ist das Besondere an Dresden?

Ich schätze die Menschen, die sich in vielfältigen Projekten, Initiativen, Vereinen etc. für ihre Herzensthemen engagieren und damit die Stadt bunt und lebenswert machen.

Was ist wichtig in der Dresdner Stadtpolitik?

Allen Menschen zu ermöglichen, sich mit Ihren Fähigkeiten und Interessen in unsere Gesellschaft einzubringen. Dazu braucht es eine lebendige und vielfältige Landschaft von sozialen Diensten, Vereinen, Projekten und Initiativen. Diese müssen stärker unterstützt werden. Darüber hinaus braucht es eine Stadtentwicklung, die an den Bedürfnissen der Menschen anknüpft. Es braucht attraktive Plätze und Parks, die zu Gesprächen und gemeinsamen Aktionen einladen. Ebenso müssen Räume zur Verfügung gestellt, in denen engagierte Personen an ihren gemeinsamen Projekten arbeiten können. Diese Orte der Begegnung und des Austausch sind die Grundlage für ein respektvolles und solidarisches Miteinander.

Foto: Maik Sempf

…damit die Neustadt auch den Kindern gehört!

Dresden ist Geburtenhauptstadt in Deutschland und die Neustadt das am stärksten wachsende Viertel in Dresden. Doch der Ausbau an Kitaplätzen kommt nur schleppend voran, die Zahl der Grundschulplätze stagniert im Viertel und genauso brauchen wir zukünftig mehr Plätze in weiterführenden Schulen. Die Folge: Wartelisten für Kitas werden immer länger, genauso wie die Schulwege für die Kleinen. Die Neustadt braucht ausreichend Kita- und Grundschulplätze mit guter pädagogischer Betreuung und Bildung für die wachsende Zahl von Kindern. Wir setzen uns für die Schaffung von mehr Kitaplätzen mit einem guten Betreuungsschlüssel in der Neustadt ein, fordern den zügigen Bau einer neuen Grundschule im Viertel und die flächendeckende Schaffung von Ganztagsangeboten an weiterführenden Schulen – damit die Neustadt auch den Kindern gehört.

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