Die lebendige Einzelhandelsstruktur in der Neustadt erhalten

Die Neustadt ist auch ein Einkaufsviertel. Viele Einzelhändler tragen mit ihren Läden zur Vielfalt des Viertels bei. Das wollen wir erhalten. Große Einkaufszentren bedrohen die gewachsene und lebendige Einzelhandelsstruktur im Viertel. Deswegen haben wir uns von Anfang an gegen Konsumtempel wie Globus oder Kaufland im Viertel eingesetzt. Einzig die Ansiedlung von Edeka im DVB-Hochhaus haben wir befürwortet, weil das wiederbelebte Gelände am Albertplatz die Neustadt aufwertet. Weitere Einkaufszentren in der Neustadt wollen wir verhindern – damit der vielfältige Einzelhandel als Teil der Identität der Neustadt erhalten bleibt.

…damit die Neustadt auch den RadfahrerInnen gehört!

Damit man in Dresden problemlos mit dem Fahrrad zum Ziel kommt, benötigen wir ein flächendeckendes Netz an gut ausgebauten und sicheren Radwegen, die nicht direkt in Fußwegen oder Hauptverkehrsstraßen enden. Beispiele dafür sind die Hauptstraße, auf der Platz für einen Radweg wäre, und die Antonstraße zwischen Alberplatz und Bahnhof Neustadt, auf der sich FußgängerInnen und RadfahrerInnen einen zu engen Fußweg teilen müssen. Wir setzen uns für den Ausbau und die Weiterentwicklung des Radverkehrs und für ein ausreichendes Angebot an Abstellmöglichkeiten ein. Dazu gehört die Öffnung der Einbahnstraßen für den Radverkehr, die Trennung von Rad- und Fußwegen auf verkehrsreichen Strecken und die Einrichtung von Vermietstationen für Fahrräder – damit die Neustadt auch den RadfahrerInnen gehört.

Benjamin Kümmig

Kommunalwahl in Dresden. Meine Partei so: schreib doch mal auf einen Text, warum die dich wählen sollen. Was willst du denn da groß texten? 26, Fussballtrainer, Student, Papa. Klingt eher nach aussichtsloser Kontaktanzeige. Warum ich hier bin? Neustadt ist die einzige Möglichkeit. Ohne die Neustadt wäre Dresden nix für mich. Gut, Hecht und Pieschen gehen auch. Aber anders. Warum das so ist? Hier sitzt dein soziales Netzwerk vorm Späti auf der Straße. Hier ist dein Wohnzimmer außerhalb der Wohnung. Alaunpark, Assieck, Kneipe, Spielplatz fürs Kind. Und in jeder Straße kennt man sich. Klar, manches ist Kacke. Kein Bier nach 10 am Wochenende für draußen. Kein Bier unter 2,50 drinnen. Da kann man aber was machen. Späti-Sperrstunde sprengen! Bin ich dafür. Politisch, versteht sich.
Neustädter sein ist, wenn dir jeder Weg über die Brücke gen andere Elbseite irgendwie falsch vorkommt. Geht mir zumindest so. Und trotzdem würde ich ihn wagen, um für das Viertel im Rathaus einzustehen.

Ben1

1 22 23 24 25